Mittwoch, 19. September 2012



Alt und frei 

Wie verstehen wir uns selbst?

 Wie sehen uns andere?

Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen, die sich über die Dinge zieh´n. Ich werde den letzten vielleicht nicht vollbringen, aber versuchen will ich ihn. (von R.M. Rilke)
Wir sind nicht mehr diejenigen, die zu jeder Demo auf die Straßen gehen, wir glauben nicht mehr jedem, auch uns selbst nicht immer. Und es geht uns  auf den Nerv, dass wir mit der “Volkstümlichen Hitparade”, mit dem Nachmittagstanzcafé und der Unfähigkeit, ein Handy zu benutzen, identifiziert werden. Unsere Welt ist und  war eine andere: mit Woodstock und den Stones, Protestsongs und ewigen Diskussionen an der Uni sind wir groß geworden. Ja, wir sind alt. Aber unsere Generation hat das Internet und den PC, so wie wir sie heute kennen, erfunden. Treten wir gemeinsam gegen Altersdiskriminierung und Gleichmacherei unserer Generation ein. Wir sollten endlich die Faust aus der Hosentasche nehmen und sie denen zeigen, die uns in die falsche Ecke stellen, die uns für dumm verkaufen wollen und die glauben, weil die Haare weiß sind, dass auch unsere Gehirnzellen auszubleichen beginnen. Wir sind dabei, in den letzten Kreis unseres Lebens einzutreten. Stehenbleiben in unserer Ent-Wicklung wollen wir nicht. Diskutieren wir darüber, wie es weitergehen soll, wer wir sind und was wir wollen. Das könnte spannend werden  http://www.altenweb.de